
Wie man aus den Handtuchhaltern echte „intelligente“ Geräte macht
Die meisten Handtuchhalter sind eher langsam im Heizen. Sie funktionieren durch Wärme von Wasser oder Öl – das bedeutet, man muss meist lange warten, bis das Handtuch richtig warm ist. Wir machen das anders mit Infrarottechnologie.
Anstatt die Luft um das Handtuch zu erhitzen, sendet die Infrarottechnologie Wellen aus, die direkt das Tuch sowie die Haut erwärmen. Man spürt die Wärme bereits beim Berühren des Handtuchs – es handelt sich dabei um eine sofortige Wärmezufuhr.
Einsetzen in der eigenen Wohnung
Der eigentliche Vorteil kommt zum Tragen, wenn man auf den manuellen Schalter verzichtet. Der Infrarotelement wird mit einem intelligenten Relais verbunden – einem Gerät, das über Zigbee oder Matter kommuniziert. So kann man alles vom Handy aus steuern.
Stellen Sie sich vor: Sie liegen noch im Bett, schalten aber bereits den „Vorheize-Modus“ ein. Bis Sie Ihre Zähne geputzt haben und unter die Dusche steigen, ist Ihr Handtuch bereits warm. Sie müssen nur einen Zeitplan in der App einstellen und können anschließend alles vergessen.
Technische Details
Je nach Größe des Handtuchhalters werden diese Geräte in der Regel mit Standard-220-V-Wechselstrom oder Gleichstrom betrieben. Wenn man eine schnelle Erwärmung möchte, ist eine höhere Leistung notwendig. Doch hier liegt das Problem: Mehr Leistung bedeutet auch mehr Belastung für das elektrische System im Haus. Man sollte sicherstellen, dass die Verkabelung stark genug ist, um die Belastung zu bewältigen. Man möchte schließlich nicht, dass die Wände warm werden – nur die Handtücher sollen warm sein.
Ein paar Dinge, die man beachten sollte
Intelligente Technologien sind zwar großartig, aber sie sind nicht perfekt. Das WLAN könnte ausgehen oder das Steuergerät könnte abstürzen. Deshalb bieten wir immer einen physischen Notausschalter an. Es gibt nichts Schlimmeres, als ein kaltes Handtuch – nur weil der Router neu gestartet wurde.
Außerdem: Infrarotwellen sind gerichtet. Wenn man fünf Handtücher auf einen Handtuchhalter legt, blockiert man im Grunde die Wärmewellen. Die Handtücher in der Mitte bleiben dann kalt. Lassen Sie also genügend Abstand zwischen den Handtüchern – dann können die Wellen das Tuch erreichen. Es handelt sich dabei einfach um Physik.